Mein Düsseldorf

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Ich lebe in der Zwischenzeit seit drei Jahren in Düsseldorf. Diese Woche hab ich @meinduesseldorf, den Instagram-Account der Rheinischen Post, übernommen und mich während der Woche immer wieder gefragt, was Düsseldorf für mich ist.

Obwohl ich bereits ein paar Jahre in der Stadt lebe, würde ich Düsseldorf nicht als Wahlheimat bezeichnen und werde das vermutlich auch nie tun. Düsseldorf und ich, das passt nicht so richtig zusammen.

Düsseldorf ist auf dem sechsten Platz der besten Städte weltweit. In Deutschland hat, laut des Rankings des Beratungsunternehmen Mercer, nur München eine höhere Lebensqualität. Dem kann ich zustimmen. Ich empfinde die Lebensqualität für eine Großstadt ebenfalls als sehr hoch. Die Wege sind kurz, die Stadt liegt am Wasser, es gibt viele Grünanlagen und es gibt ein vielfältiges Angebot für alle Lebensbereiche: Kunst, Kultur, Sport und Unterhaltung.

Düsseldorf ist bekannt für die längste Theke der Welt, für die Kö, Oberkassel und die Stadt liegt wie erwähnt direkt am Rhein. Wenn ich an Düsseldorf denke, denke ich an Postkartenmotive. An den Rheinturm, die Altstadt oder die Kirmes. Düsseldorf ist auch die deutsche Selfie-Hauptstadt, was viel über die Bewohner der Stadt aussagt. Und außerdem ist die Stadt Standort vieler großer Werbeagenturen.

Wenn ich dazu passend Mein Düsseldorf als Moodboard darstellen müsste, würde es ungefähr so aussehen…

Mein
Stimmungsbild

Als Getränk würde ich einen Hugo wählen, als Fahrzeug ein neuer Lamborghini, als Sportart Golf, die Menschen tragen weiß und essen im Sterne-Restaurant klassische, sehr gute Gerichte. Als Reiseziel wäre Düsseldorf ein karibischer Sandstrand mit azurblauem Meer. Als Ferrero-Produkt ganz klar Raffaello. Düsseldorf ist schön. Aber oberflächlich. Und wenig kreativ.

Vor allem die fehlende Kreativität hat mich überrascht. Natürlich gibt es viele kreative Menschen und es gibt kreative Projekte, aber wenn ich Düsseldorf mit drei Adjektiven beschreiben müsste, dann würde kreativ oder inspirierend nicht darin vorkommen.

Das mag für Außenstehende überraschend sein, denn ist gibt zahlreiche Museen, die renommierte Kunstakademie, die vielen Agenturen und berühmte Künstler, wie Andreas Gursky, Katharina Sieverding oder Günther Uecker. Für mich ist Düsseldorf eine Stadt, die Geld für Kunst und Kultur hat, doch im Großen und Ganzen lieber eine schöne Postkarte ohne Nachricht ist; aber hey, jeder freut sich über eine schöne Postkarte.

Das Leben einer Stadt wird geprägt von den Menschen, die in ihr leben. Das eigene Leben wird geprägt durch die Menschen mit denen man sich umgibt. Ich hab in Düsseldorf tolle Menschen kennengelernt und erinnere mich an viele fantastische Erlebnisse.

Mit meiner Woche bei @meinduesseldorf wollte ich diese Mischung dokumentieren. Es waren keine Bilder von Lost Places, Off-Spaces, Hipstern, von kleinen Gassen und auch keine überraschenden Einblicke. Die Bilder zeigen stattdassen das, was ich hier beschrieben hab. Es ist eine Mischung aus schönen Postkartenmotiven und lustigen Erlebnissen mit Freunden.

Deshalb mag ich dich schon etwas: mein Düsseldorf.

Dein,
Andreas

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